Das Datum 30. Dezember verbindet der „normale“ Segelflieger in Deutschland nicht unbedingt mit gutem Flugwetter, aber da ich ja vielleicht verrückt oder irre, ganz sicher aber nicht blöd bin und Wetterkarten lesen und interpretieren kann, war ich am vorletzten Tag des Jahres wieder rechtzeitig „am Start“.
Nina, meine Flugschülerin aus Wahlstedt, hatte sich schon lange gewünscht, auch einmal beim Hangfliegen dabei zu sein. Sie hat eine noch längere Anreise als ich auf sich genommen und wurde für diesen Mut reich belohnt.
Wir flogen im Twin Astir des AC-Minden, in dem ich auch Mitglied bin, bei traumhaftem Wetter und einfachsten Bedingungen von Mittag bis zum Sonnenuntergang 4 Stunden und 5 Minuten warm eingepackt und von der Wintersonne beschienen.


Ich habe lange gebraucht, bis ich aus diesem Traum wieder erwacht bin, und Nina hat mir tags drauf erzählt, dass sie immer noch durch blaue Höhen schwebt.

„Wenn sich die Bäume an der Porta biegen, kann man auch im Winter prima fliegen!“