Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, aber es fehlt ja immer die Zeit für alles mögliche. Seit ich aber auf dem A 380 um die Welt düse, habe ich wieder mehr Zeit für mich selbst, und nun habe ich es wahr gemacht. An drei Wochenenden im Januar / Februar und dann noch einmal während zweier ganzer Wochen Anfang März fand an der Segelflugschule in Oerlinghausen der Fluglehrerlehrgang statt.

Ich hatte mir das alles weniger aufwändig und anstrengend vorgestellt und bin positiv überrascht, wie ernst dieses Thema genommen wird. Der Umfang der behandelten Themen war gewaltig, es wurde in Grenzbereichen geflogen, und mein Horizont hat sich nachhaltig erweitert. Gerade auch das „kasernierte Zusammenleben“ während des Hauptlehrganges bewirkt ein nachhaltiges Sacken des Lehrstoffes, da man natürlich auch nach Feierabend darüber diskutiert und sinniert. Und Feierabend war sowieso meist erst um 20.00 Uhr, so dass die Arbeitstage im Durchschnitt 12 Stunden hatten.

Es konnte fast jeden Tag geflogen werden, und so ganz en passant gab es noch eine Einweisung in die Technik des Hangfliegen – und kalt war’s.

Aber es war eine tolle Zeit, ich habe neue Kameraden kennengelernt und wieder neue Flugzeugtypen geflogen, so dass sich meine Liste auf jetzt 80 Flugzeugtypen erweitert hat. Seit zwei Wochen bin ich nun als Fluglehrer im Verein aktiv und habe viel Freude an der neuen Aufgabe.

Mein besonderer Dank gilt dem Lehrgangsleiter Hubertus Huttel, der ein sehr versierter Segelflieger, ein toller Lehrer und ein ganz prima Kerl ist !