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Mein Traum, gleichzeitig Kapitän auf Airbus A 380 und Lockheed L 1649 „Super Star“ zu sein, wird nicht Wirklichkeit werden.
Zu den Gründen dafür gibt es eine offizielle Stellungnahme der Deutschen Lufthansa, so dass ich an dieser Stelle nichts dazu sagen muss.
Meine Enttäuschung darüber kann ich jedoch nicht verhehlen. Ich habe etwa 2.500 Arbeitsstunden in das Projekt investiert, der erhoffte „return of invest“ bleibt nun aus, aber ich bin 18 Stunden auf dem Flugzeug der Schweizer Freunde und dem der Kameraden der „HARS“ in Australien geflogen.
Das kann ja auch nicht jeder von sich sagen.

Die Einstellung des Projektes ist auch einer der Gründe, weswegen ich am 31.07.2019 meinen aktiven Dienst als Flugkapitän der Deutschen Lufthansa beenden werde.

Es warten neue Herausforderungen als Fluglehrer und Ingenieur auf mich, ich werde endlich mehr segelfliegen und für meine Astrid da sein können. Bis dahin wird sie es fast 40 Jahre klaglos hingenommen haben, dass ich sie alleine zurückgelassen habe, wenn ich in die Welt hinaus flog.
Alles hat seine Zeit.