… und deswegen fuhren Jens, der Namensgeber Opa Hermann und ich im Mai nach Feldkirchen in Kärnten.
Feldkirchen liegt am Ostende des Ossiacher Sees zwischen Villach und Klagenfurt am Rande der Kontrollzone des Flughafens Klagenfurt.
Quartier nahmen wir in einer Blockhütte auf einem Campingplatz am Südufer des Sees, etwa zehn Fahrminuten vom Flugplatz entfernt.

Die Fahrt nach Österreich mit dem Bergfalken auf dem Anhänger dauerte zwei Tage, aber wir konnten uns ja abwechseln und blieben von größeren Staus verschont.

In Feldkirchen wurden wir sehr freundlich empfangen, und am ersten Tag machte ich mit dem Huber Martin einen Einweisungsflug, um die örtlichen Gegebenheiten, die Auslösestellen für die Thermik und die Hausbärte kennenzulernen.

In den folgenden Tagen hatten wir dann unterschiedliche Wetterlagen, die uns ein abwechslungsreiches Urlaubserlebnis bescherten. Ausgedehnte Thermikflüge mit dem Bergfalken, Wanderungen und Ausflüge bis nach Slowenien, Museumsbesuche und dann und wann ein guter Tropfen ließen die Zeit wie im Fluge vergehen.

Eine Außenlandung kam natürlich auch vor, aber die Wiese war gut geeignet, und da es am letzten Flugtag geschah, fand das Abrüsten eben auf der Wiese und nicht auf dem Flugplatz statt.

Es war ein toller Urlaub, und das wollen wir im nächsten Jahr wiederholen. Und wenn es meine Zeit erlaubt, will ich auch den im Mai stattfindenden Wettbewerb mit dem Discus mitfliegen.

Am meisten beeindruckt hat mich aber die Tatsache, dass man auch nach über 25.000 Flugstunden noch mit dem Gefühl umherfliegen kann, ein völliger Neuling zu sein. Das Lernen hört eben nie auf, und wenn man bei einem Flug mal mehr als nur einen 5 – Meter – Bart gefunden hat, dann möchte man das wiedererleben.